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Behandlung

Nach der feststehenden Diagnose : Ich habe Krebs und zwar ein Liposarkom begann sofort die Behandlung. Mein Hausarzt überwies mich in das Evangelische Krankenhaus Oldenburg ( www.evangelischeskrankenhaus.de ). Hier begann die eigentliche Untersuchung von vorne. Es wurde mein Blut untersucht, ich wurde auf jede Art und Weise durchleuchtet. Der Computertopograph brachte die Gewissheit, im Bein hat sich ein Liposarkom gebildet. Er war auf allen Bildern klar erkennbar.

Das Krankenhauspersonal half auf alle Art und Weise mein Gefühlsleben einigermaßen in Ordnung zu erhalten. Ich schwankte zwischen Hoffnung und Aufgeben. Geholfen hat mir auch die Unterbringung in einem "Zweibettzimmer", ermöglicht hat dies eine Zusatzversicherung bei der "Privaten Krankenkasse" (Landeskrankenhilfe Lüneburg). Diese unterstützte auch alle noch folgende Krankenhausaufenthalte. Die Betreuung durch die Oldenburger Niederlassung empfanden wir als sehr wohltuend. Die notwendigen Formulare wurden uns sehr schnell zugesandt, die finanzielle Abrechnung machte überhaupt keine Probleme und das Mitgefühl der Krankenkassenmitarbeiter tat gut. Wir empfehlen Ihnen sich über diese Kasse zu informieren, sie finden sie im Netz unter www.lkh.de .

Mir wurde im Ev. Krankenhaus empfohlen das Liposarkom operativ zu entfernen und das Gewebe in einem Labor bestimmen zu lassen. Die Operation verlief ohne Komplikationen und der behandelnde Arzt berichtete nachher im Gespräch, das der Tumor faustgroß gewesen wäre, aber vollständig entfernt werden konnte und keine weiteren Sarkome entdeckt worden konnten.

Die Gewebeuntersuchung erbrachte die "Bösartigkeit". Für die weitere Behandlung wurde mir die 1/4 jährliche Kontrolle empfohlen. Auf Bestrahlung oder "Chemo" könnte verzichtet werden, da keine Metastasen festgestellt wurden und dieser Tumor vollständig entfernt werden konnte. Nach Heilung der Op-Wunden wurde ich nach Hause entlassen.

Ich wurde betreut durch meinen Hausarzt, der sich offen zeigte für alle Art von Fragen und sich bei Fachkollegen informierte. Auch er unterstützte das weitere Vorgehen. So musste ich jetzt alle 4 Monate zur Computertomographie. Für mich hieß das, hoffen es ist nichts oder vielleicht doch? Mal ganz optimistisch, mal zu Tode betrübt! Immer denken, immer Angst, immer Hoffnung, dadurch Schlafprobleme, grübeln........ auf jeden Fall war mein Gefühlsleben immer durcheinander.